Brittas Blog

Verwechsle niemals Zeit mit Leistung
Warum die Arbeitszeitdebatte ehrlicher werden muss Die Arbeitszeitdebatte ist zurück. Ziemlich laut. Und irgendwie auch als grundsätzliche Infragestellung dessen, was in den letzten Jahren als arbeitsrechtlicher Fortschritt galt. Plötzlich steht wieder alles zur Disposition: die verpflichtende Arbeitszeiterfassung, das Recht auf Teilzeit, ja sogar die Idee, dass tägliche Arbeitszeit überhaupt eine

Zukunftsmut oder warum der Ruf der Arbeitswelt nur so gut ist, wie wir ihn machen
Die Nachrichten der ersten Januarwoche haben sich angefühlt, als müsste es für 2026 eigentlich ein Rückgaberecht geben. Bitte einmal umtauschen, falsche Erwartungen, zu viel Realität. Statt Aufbruch, Leichtigkeit und dieser typischen „Neues-Jahr-neues-Glück“-Energie: Krisenmeldungen, politische Schieflagen, wirtschaftliche Unsicherheit, Debatten über Rückschritt statt Fortschritt. Nach gerade einmal zehn Tagen ist die Stimmung

Arbeitsrecht 2026 – Zwischen Krise, KI und Kreativmodus
Mein (vorzeitiges und unverblümtes) Urteil zu 2025: Die Arbeitswelt war ziemlich oft wie ein schlecht konfiguriertes Tool: viele Funktionen, wenig Klarheit und ständig das Gefühl, auf ‚Update später‘ gedrückt zu haben. Menschen wollen flexibler arbeiten, Unternehmen müssen schneller reagieren, und gleichzeitig brauchen wir Orientierung, Sicherheit und klare Leitplanken. Wir treiben

Zeit, Arbeit und das Dazwischen
Morgens, halb acht. Der Laptop klappt auf, der Kaffee dampft, das Kind ruft aus dem Bad, der Hund bellt, ein Arzttermin steht an. Zwischen Kalendernotiz und Milchaufschäumer verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Leben.Ein ganz normaler (Arbeits-)Tag im Jahr 2025. Wir reden viel über Arbeitszeit. Über Stunden, Modelle, Pflichten. Aber

How to – 6 Schritte in Richtung Gehaltstransparenz
Wenn es um Gehaltstransparenz geht, ist die erste Reaktion oft Skepsis. Viele denken sofort: „Dann wissen ja alle, was ich verdiene!“ oder „Am Ende hängt hier eine Gehaltstabelle am Schwarzen Brett.“ Andere befürchten, dass die Stimmung im Team kippt, weil alle nur noch vergleichen. Vorurteile zuerst: Was Gehaltstransparenz nicht bedeutet All

Arbeitsrecht im Zeitalter von KI
Wie „alles“ anfing… oder: zwei rasante Jahre Vor zwei Jahren war Künstliche Intelligenz (KI) für viele im Arbeitsalltag noch ein Buzzword. Heute ist sie im Alltag angekommen … und in der Arbeitswelt und zwar nicht nur in der Tech-Branche. Ob automatische Lebenslaufanalyse, Chatbots für Kundenanfragen, Tools für Projektplanung oder Übersetzungs-Apps:

Digitale Mitbestimmung
Vor kurzem saß ich mit dem Betriebsrat eines mittelgroßen Unternehmens zusammen. Unser Workshop-Thema: Einführung einer neuen KI-Anwendung. Die Diskussion startet verhalten, bis einer offen sagt: „Ehrlich, ich weiß gar nicht genau, was die KI macht und ob ich sie gut finden soll. Ich mache doch hier was für und mit

Wenn Daten auf Dynamik treffen: Wie KI und Agilität das Performance Management verändern
Die Arbeitswelt ist im Umbruch – längst nicht mehr leise und allmählich, sondern laut, schnell und voller Widersprüche. Zwischen Digitalisierungsdruck, Fachkräftemangel, steigenden Arbeitslosenzahlen und dem Wunsch nach mehr Sinn und Selbstverantwortung stellt sich vielen Unternehmen eine zentrale Frage: Wie bleibt Leistung messbar, steuerbar und gleichzeitig menschlich? Genau hier wird es

Mehr Flexibilität bitte – aber als Win-Win!
Mehr Flexibilität ist nicht nur der Wunsch vieler Beschäftigter, sondern auch vieler Unternehmen. Die Arbeitswelt verändert sich – und damit auch unser Verständnis davon, wie, wann und wo Arbeit sinnvoll geleistet wird. Ob Eltern, Pflegende, Selbstständige, Gründer oder Führungskräfte – die klassische 9-to-5-Welt passt oft nicht mehr zu unseren Lebensrealitäten. Gleichzeitig
